Im Cockpit – Aristo zeigt eine nachtflugtaugliche Fliegeruhr

Aristo auf der Inhorgenta 2026: Halle A1, Stand 105

Zu den bekanntesten Uhren-Modellen gehören sicherlich die B-Uhren des Zweiten Weltkriegs. Das „B“ steht für „Beobachtung“; mit diesen genormten und besonders präzisen Zeitmessern wurden die Besatzungen der Luftstreitkräfte ausgerüstet.

Sammler unterscheiden das Baumuster A (mit einem Kreis von Stundenziffern am äußeren Rand des Blatts) und Baumuster B (mit äußerem Minuten-Kreis und Stunden-Kreis im Zentrum). Und manchen ist es sehr wichtig, dass neue Modelle von Unternehmen gebaut werden, die schon in den 1940er-Jahren B-Uhren herstellten.

Zu diesem kleinen Kreis gehört auch Aristo. Das Pforzheimer Unternehmen hat neben weiteren Fliegeruhren und Chronographen auch weiterhin klassische B-Uhren im Programm. So sehr die Authentizität hier entscheidend ist, lässt sich ihre Gestaltung doch – ganz im Sinne der Erfinder – variieren.

Vintage 47 Luminor: Authentische Größe, bewährter Antrieb

Das zeigt die „Vintage 47 Luminor“. Das Baumuster B wurde hier durch das Ausfüllen des Innenfeldes Kreises mit Leuchtmasse variiert. Das macht den Stunden-Kreis zu einem eigenen, zentralen Zifferblatt und die Uhr im Dunkeln noch besser ablesbar.

Auch sonst taugt sie für Allein- und Nachtflüge. Das matt bestrahlte Edelstahlgehäuse ist mit einem imposanten Durchmesser von 47 Millimetern auch aus der Distanz ablesbar wie ein Cockpitinstrument und kann prominent – und authentisch – über dem Ärmel der Fliegerjacke getragen werden, ist mit Saphirglas und einer großen, griffigen Krone ausgestattet. Getragen wird die Uhr an einem 22-Millimeter-Lederband mit Doppelnieten. Nicht ganz authentisch, aber komfortabel ist der Antrieb durch das Automatikwerk von Sellita, das SW 200-1. (UVO 650 €)

aristo-uhren.de

Start typing and press Enter to search