Konzerngewinn der Swatch Group bricht 2025 um fast 90 Prozent ein
Die heute von der Swatch Group veröffentlichten Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 sind alles andere als rosig. Der Konzerngewinn ging dramatisch von 219 Millionen € in 2024 auf 25 Millionen € in 2025 zurück. Der Umsatz entwickelte sich ebenfalls negativ und verringerte sich von 6,73 Milliarden auf 6,28 Milliarden € um 5,9 Prozent (zu aktuellen Wechselkursen).
So wie alle Schweizer Uhrenhersteller hatte auch die Swatch Group unter den Zoll-Gebaren der USA zu leiden. Nach der Vereinbarung zur rückwirkenden Senkung von 39 auf 15 Prozent erholten sich aber die Zahlen der gesamten Branche im Dezember. Das zeigt die Exportstatistik des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie (fh).

Und gibt sich die Swatch Group in ihrem Ausblick für 2016 optimistisch. Zumal der Umsatz im Segment Uhren & Schmuck ohne China, Hongkong SAR und Macao SAR im zurückliegenden Jahr um 3,4 Prozent gestiegen war (in der 2. Jahreshälfte um 8,2 % und im 4. Quartal um 10,4 %).
In Nordamerika, angeführt von den USA (für gesamte Schweizer Uhrenbranche der stärkste Markt in 2025), verzeichnete die Swatch Group gar ein Rekordjahr mit einem Umsatzwachstum von fast 20 Prozent in Lokalwährungen, „was ein nachhaltiges und solides Wachstum während des ganzen Jahres bestätigt, unabhängig vom Chaos der Zolltarife“.
Und auch andere wichtige Märkte mit einem hohen Potenzial für zukünftiges Wachstum steigerten sich 2025 erheblich, heißt es im offiziellen Geschäftsbericht der Swatch Group. „So verzeichneten Indien, der Mittlere Osten, Mexiko und Polen zweistellige Umsatzzuwächse in allen Preissegmenten. Die Umsatzentwicklung war in der zweiten Jahreshälfte in Europa und Asien positiv, insbesondere in Großbritannien, Deutschland, Südkorea und Taiwan.“
Ausblick 2026
„Das sehr positive Momentum des zweiten Halbjahres und die Beschleunigung im letzten Quartal setzen sich im Januar 2026 in allen Preissegmenten fort. Der Konzern erwartet für 2026 eine sehr positive Entwicklung von Umsatz und Volumen, die es ermöglichen wird, die Verluste im Produktionsbereich massiv zu reduzieren und die Profitabilität des Konzerns substanziell zu verbessern.“






