Richemont mit gutem Weihnachtsquartal 2025 – Uhren bleiben im Plus

Währungsbereinigt stieg der Konzernumsatz im dritten Quartal des Richemont-Geschäftsjahres (endete am 31.12.2025) um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 6,4 Milliarden €.

Das sind mehr als im Rekord-Vorjahresquartal, als Richemont ein Umsatzplus von zehn Prozent erwirtschaftete. Analysten hatten beim organischen Wachstum im Durchschnitt lediglich einen Anstieg von 8,3 Prozent erwartet.

Der Konzern veröffentlicht keine Gewinnzahlen für das dritte Geschäfts-Quartal und bleibt wie gewohnt ohne Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2025/26.

Der Einzelhandel machte 72 Prozent des Konzernumsatzes aus, der Großhandelsumsatz stieg um neun Prozent, der Onlineumsatz um fünf Prozent.

Alle Regionen verzeichneten ein solides Wachstum, angeführt von zweistelligen Zuwachsraten in Amerika (Nord und Süd), Japan sowie im Nahen Osten und Afrika.

Amerika

In Amerika trieb die anhaltend starke Inlandsnachfrage den Umsatzanstieg um 14 Prozent voran, wobei alle Geschäftsbereiche und Hauptmärkte zum Wachstum beitrugen.

Europa

In Europa stieg der Umsatz um acht Prozent, getrieben von der Inlandsnachfrage und den unterstützenden Ausgaben von Touristen, insbesondere aus Nordamerika und dem Nahen Osten. Die meisten anderen Märkte verzeichneten ein starkes Wachstum, allen voran Großbritannien und Italien.

Naher Osten & Afrika

Die Region Naher Osten & Afrika verzeichnete mit einem Umsatzplus von 20 Prozent das stärkste regionale Wachstum. Angeführt wurde dieses Wachstum von der starken Performance des Marktes in den Vereinigten Arabischen Emiraten und zweistelligen Zuwachsraten in allen Geschäftsbereichen.

Asien-Pazifik

Im asiatisch-pazifischen Raum stieg der Umsatz um sechs Prozent. In China, Hongkong und Macau zusammen legten die Umsätze um zwei Prozent zu, vor allem dank der soliden Geschäftsentwicklung in Hongkong. Auch in den übrigen Regionen war das Wachstum robust, mit bemerkenswerten Ergebnissen in Südkorea und Australien.

Japan

In Japan stieg der Umsatz um 17 Prozent. Die lokale Nachfrage blieb stark, unterstützt durch die Ausgaben der Touristen insgesamt.

Schmuck und Uhren

Die vier Schmuckmarken der Gruppe – Buccellati, Cartier, Van Cleef & Arpels und Vhernier – erzielten einen Umsatz in Höhe von 4,78 Milliarden € und damit ein Umsatzplus von 14 Prozent gegenüber den letzten drei Monaten des Jahres 2024. Das entspricht dem kumulierten Zuwachs in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres (April-Dezember 2025).

Mit den Uhrenmarken – A. Lange & Söhne, Baume & Mercier, IWC Schaffhausen, Jaeger-LeCoultre, Panerai, Piaget, Roger Dubuis und Vacheron Constantin – erzielte Richemont in den letzten drei Monaten des zurückliegenden Jahres ein Plus von sieben Prozent auf 872 Millionen €.

In Q1 des laufenden Geschäftsjahres betrug das Umsatzminus bei den Uhren noch zehn Prozent, in Q2 gab es dann ein Plus in Höhe von drei Prozent. Kumuliert (April-Dezember 2025) ergibt dies ein leichtes Plus von einem Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum im Jahr 2024.

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